Neue digitale Hilfe für Bürgerinnen und Bürger: Bochum bringt ChatBOt auf bochum.de

Neue digitale Hilfe für Bürgerinnen und Bürger: Bochum bringt ChatBOt auf bochum.de
Neue digitale Hilfe für Bürgerinnen und Bürger: Bochum bringt ChatBOt auf bochum.de

Die Stadt Bochum hat auf bochum.de einen neuen digitalen Assistenten namens ChatBOt in Betrieb genommen. Der auf künstlicher Intelligenz basierende Service soll den Zugang zu Informationen über städtische Dienstleistungen erleichtern. Der Name hebt das BO für Bochum hervor und wird von einem freundlichen Roboter Icon begleitet.

Wie der ChatBOt Antworten findet

Statt eines regelbasierten Systems nutzt der ChatBOt laut Stadtverwaltung einen modernen KI Ansatz. Die Antworten werden demnach aus zuvor bereitgestellten Informationen erzeugt und nicht allein über Stichwörter gefunden. Das System wertet die Bedeutung von Anfragen aus, versteht natürliche Sprache und reagiert auch auf umgangssprachliche oder ungenau formulierte Fragen. Ziel ist, dass Nutzerinnen und Nutzer häufiger direkt die für sie relevanten Informationen erhalten.

Zum Start ist der Assistent auf der Startseite sowie auf den Seiten Unsere Dienste und Dienstleistungen von A bis Z erreichbar. Weitere Bereiche der städtischen Website sollen schrittweise ergänzt werden.

Datenschutz und Nutzerrechte

Nach Angaben der Stadt wurde der ChatBOt vollständig DSGVO konform entwickelt. Es ist kein Login erforderlich und Nutzerinnen und Nutzer müssen keine persönlichen Daten angeben. In der Anfangsphase soll der Dienst anhand von Rückmeldungen aus der Bevölkerung weiterentwickelt werden, um fehlende Inhalte gezielt zu ergänzen.

Interne Entwicklung und Ausblick

Die Anwendung ist eine interne Entwicklung eines städtischen Teams. Die Kommune betont, dass die Eigenentwicklung technisches Know how und Kontrolle über Funktionen sicherstelle und zugleich Flexibilität für künftige Anforderungen biete. Stadtdirektor Sebastian Kopietz bezeichnete das Projekt als weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer verbesserten digitalen Servicebereitstellung und verwies darauf, dass die Stadt ihre Nutzererfahrung kontinuierlich optimieren wolle.

Die Stadt plant, das Angebot sukzessive auszuweiten und das System anhand des Nutzerfeedbacks anzupassen.

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