
Hitze und anhaltende Trockenheit steigern das Risiko für Wald und Flächenbrände. Die Stadtverwaltung und die Feuerwehr Recklinghausen raten deshalb zu strikter Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer, Grillen und weggeworfenem Müll.
Rauchen und offenes Feuer vermeiden
Im Wald, auf trockenen Rasenflächen und auf Lichtungen ist Rauchen gefährlich und im Wald ausdrücklich verboten. Das Verbot umfasst Zigaretten sowie Wasserpfeifen und ähnliche Geräte. Zigarettenkippen dürfen nicht aus dem Auto geworfen oder in Wiesen, Felder, Büsche oder Wälder entsorgt werden, sondern müssen in geeigneten Aschenbechern landen.
Grillen nur mit Vorsicht und auf geeignetem Untergrund
Grills sollten derzeit nicht auf Rasenstellen betrieben werden. Empfehlenswert ist ein steiniger oder anders feuerfester Untergrund. Vor dem Grillen ist der Boden direkt unter dem Grill sowie die unmittelbare Umgebung zu wässern. Nach dem Gebrauch darf Grillkohle nicht in der Landschaft entsorgt werden. Sie muss vollständig abkühlen und anschließend in geeigneten Behältnissen entsorgt werden. Es ist sinnvoll, einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher bereit zu halten.
Öffentliche Plätze und Kontrollen
Auf öffentlichen Flächen, in Grünanlagen, Parks und im Wald ist Grillen grundsätzlich nicht gestattet. Lagerfeuer auf Wiesenflächen oder in der Nähe von Büschen und Bäumen gelten als brandgefährlich und sind derzeit verboten. Der Kommunale Ordnungsdienst kontrolliert gezielt Parks und Anlagen. Verstöße gegen das Verbot können mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.
Weitere Gefahrenquellen und Verhalten im Notfall
Unachtsam entsorgter Müll kann Brände auslösen. Besonders Glasflaschen und Glasscherben können Sonnenlicht bündeln und Brandherde verursachen. Auch Fahrzeuge sollten nicht auf trockenen Wiesen abgestellt werden, da heiße Abgasanlagen Feuer auslösen können. Wer eine Gefahr bemerkt, soll die Notrufnummer 112 wählen. Die Feuerwehr Recklinghausen steht für Fragen und im Einsatzfall zur Verfügung.
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